Sri Lanka

// Neue Bilder aus unserer Thailandreise - Dezember 2005: Chiang Mai und Umgebung - Bangkok - Phuket - Phi Phi Island! // Alle Infoseiten wurden und werden dauernd aktualisiert! // Alle Bilder sind Uhrheberrechtlich geschützt! //

 

 

 

 

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Übersichtskarte

"Die Landkarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der University of  Texas at Austin."

Wetter und Klima Colombo

Klimatabelle Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
min. Temp 22 22 23 24 26 25 25 25 25 24 23 22
max. Temp 30 31 31 31 31 29 29 29 29 29 29 29
Feuchtigkeit 70 69 69 72 77 79 78 77 76 77 76 72
Regentage Monat 7 6 8 14 19 18 14 11 13 19 15 10

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2005.

Quelle: Die Angaben sind eine Zusammenfassung aus verschiedenen Internetseiten und Zeitschriften!

 

Allgemeines über Sri Lanka:

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2005!

Śrī Lankā

Prajātāntrika Samājāwadī Janarajaya (singhal.)
இலங்கை ஜனநாயக சோஷலிசக் குடியரசு
Ilangai Jananayage Socialisak Kudyarasu (Tamil)

Sri Lanka (Singhalesisch: Śrī Lankā / Tamil: இலங்கை) ist ein Inselstaat im Indischen Ozean vor der südöstlichen Küste Indiens, der früher unter dem Namen Ceylon bekannt war. Sri Lanka ist Mitgliedstaat des Commonwealth. Der Regierungssitz ist Sri Jayawardenepura, Hauptstadt und zugleich größte Stadt ist Colombo.

 

Amtssprache Singhalesisch, Tamil
Hauptstadt Colombo
Regierungssitz Sri Jayawardenepura
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt Präsidentin Chandrika Bandaranaike Kumaratunga
Regierungschef Mahinda Rajapaksa
Fläche 65.610 km²
Einwohnerzahl 19.607.519
Bevölkerungsdichte 298 Einwohner pro km²
Unabhängigkeit von Großbritannien am 4. Februar 1948
Währung Sri-Lanka-Rupie (LKR)
Zeitzone UTC + 6 h
Nationalhymne Sri Lanka Matha
Kfz-Kennzeichen CL
Internet-TLD .lk
Vorwahl + 94

 

Geographie

Sri Lanka liegt im Indischen Ozean, südöstlich des indischen Bundesstaates Tamil Nadu, zwischen 6° und 10° nördlicher Breite und zwischen 79° und 82° östlicher Länge. Vom indischen Subkontinent ist es durch die Palkstraße und den Golf von Mannar getrennt. Die winzige Kette der Korallenfelsinseln der Adamsbrücke stellen eine Verbindung zwischen dem Nordwesten Sri Lankas und Tamil Nadu in Indien dar. Die größte Entfernung von Norden nach Süden liegt etwa bei 440 km. An ihrer breitesten Stelle misst die Insel ungefähr 220 km und ihre Gesamtfläche beträgt 65.610 km². Höchste Erhebung des zentralen Berglands ist der Pidurutalagala mit 2.524 m über NN.

Klima

Das Klima Sri Lankas ist tropisch mit unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen aufgrund der Wirkungen der Monsune. Während der Südwesten des Landes (siehe Klimadiagramm Colombo) immerfeucht ist mit zwei deutlichen Niederschlagsmaxima im Mai und Oktober, bringt der Südwestmonsun an der Nordost- und Ostküste nur geringe Niederschläge, da sich dieser Bereich im Lee des zentralen Gebirges befindet. Dort fallen die meisten Niederschläge im Zusammenhang mit dem Nordostmonsun im November und Dezember (siehe Klimadiagramm Trincomalee).

Die mittlere Jahrestemperatur beträgt bei Kandy 22,2° C, bei Colombo 27,8° C, bei Trincomalee 33° C. In Nuwara Eliya - also in fast 1.900 m Höhe - können die Temperaturen dagegen bis unter den Gefrierpunkt sinken.

Entsprechend den Niederschlagsverhältnissen verändert sich die Vegetation von West nach Ost: Im Bereich der höchsten Niederschläge herrscht tropischer Regen- und Bergwald vor, während im Norden und Osten xerophytische Buschvegetation anzutreffen ist. Die Pflanzenwelt besticht durch üppige Fülle und Artenreichtum. Neben ausschließlich auf Sri Lanka beheimateten Pflanzen finden sich auch vorderindische, südostasiatische und malaiische Arten. Wichtige Kulturpflanzen sind Reis, Zuckerrohr, Indigo, Tabak, Kaffee und Chinarinde sowie Teesträucher.

Sri Lanka ist arm an Bodenschätzen. Lediglich Edelsteine, Kalkstein, Graphit, Phosphate, Ton und Uran sind vorhanden.

Sri Lanka ist reich an stehenden Gewässern. Es handelt sich um ca. 15.000 Stauseen und Stauweiher unterschiedlichster Größe, die durchwegs in Zusammenhang mit dem Bewässerungssystem für die Reisfelder stehen. Die meisten dieser Stauseen wurden bereits zur Zeit des Mittelalters errichtet und verfielen während der Kolonialherrschaft. Soweit sie in dieser Zeit trocken liefen, breitete sich der Urwald in den Seebecken aus. Nach der Unabhängigkeit wurden auch diese überwucherten Seen restauriert und die Bäume einfach überstaut. Dadurch bieten viele der Wasserflächen heute einen bizarren Anblick durch die kalhlen Baumstämme, die daraus hervorragen (z. B. das mittlere der drei Becken des Parakrama Samudra in Polonnaruwa). Erst in den letzten Jahrzehnten wurden neue große Talsperren zur Stromerzeugung errichtet, nun auch im Gebirge und ohne Funktion für die Bewässerung.

Die flachen Bewässerungsseen sind sehr reich an Nährstoffen und bieten deshalb auch die Möglichkeit für eine ergiebige Fischerei. In großen Regierungsprogrammen wurden daher in der 1980er Jahren tausende von Fischerfamilien angesiedelt. Das Land wurde auch mit einer Vielzahl von Brutstationen für den Fischbesatz ausgestattet. Man experimentierte mit afrikanischen Fischarten, z. B. den maulbrütenden Buntbarschen (Tilapia mossambica und Tilapia nilotica) sowie mit Labyrinthfischen und Graskarpfen. Der Erfolg war z. T. umstritten, da einheimische durchaus ertragreiche Fischarten verdrängt wurden. Die Graskarpfen wuchsen zu einer Größe und Kraft heran, die sie mit den einfachen Fangmethoden der einheimischen Fischer nicht mehr fangbar machten.

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Colombo 648.034 Einwohner, Dehiwala-Mount Lavinia 215.941 Einwohner, Moratuwa 185.031 Einwohner, Jaffna 169.102 Einwohner, Negombo 137.223 Einwohner und Chavakachcheri 121.721 Einwohner.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Sri Lankas ist ethnisch heterogen. 75 % sind Singhalesen, 7 % Muslime (Moors), ~6 % Indien- oder Kandy-Tamilen, ~12 % Ceylon- oder Jaffna-Tamilen. Die Indien- oder Kandy-Tamilen wurden von den Briten während der Kolonialzeit vor allem als Arbeitskräfte für die Tee-Plantagen aus dem indischen Tamil Nadu geholt und erhielten nie die Staatsbürgerschaft von Sri Lanka, während die ansässigen Ceylon-Tamilen von den Kolonialherren vor allem in der Verwaltung eingesetzt und dabei gegenüber den Singhalesen bevorzugt wurden. Nach der Unabhängigkeit des Landes zeigten sich die hierdurch verursachten starken Antipathien zwischen diesen beiden Bevölkerungsgruppen. Sie mündeten nach jahrelanger Unterdrückung durch die singhalesische Mehrheit in den Versuch der tamilischen Bevölkerung des Nordens und Ostens, mit Waffengewalt einen eigenen Staat zu gründen. Bezüglich der Indien-Tamilen besteht ein Rückbürgerungsabkommen mit Indien.

Die indigene Volksgruppe der Vedda, die lange vor den Singhalesen, Tamilen und Muslimen auf Sri Lanka ansässig war, ist heute weitgehend assimiliert. Nur noch geschätzte 600 Personen leben als Urwaldjäger nach den traditionellen Sitten. Damit stellen sie weniger als 1/10 Promille der Gesamtbevölkerung Sri Lankas. Man vermutet eine Verwandtschaft mit den australischen und neuseeländischen Ureinwohnern.

Religion

Die Bevölkerungsmehrheit der Singhalesen bekennt sich überwiegend zum Buddhismus (70 %) in seiner Form des Theravada.

Die Minderheit der Tamilen gehört zum größten Teil dem Hinduismus (15 %) an.

Außerdem gibt es singhalesische und tamilische Christen (8 %). Weiterhin leben, vor allem im Osten und den Großstädten der Insel, die Moors (8 %), Nachfahren arabischer Kaufleute, die dem Islam angehören.

Geschichte

In vedischer Zeit (ca. 1500 – 400 v. Chr.) hieß die Insel Lankâ; zur Zeit des indischen Maurya-Reiches unter Ashoka (ca. 3. Jahrhundert v. Chr.) Tâmraparnî; beim griechischen Geographen Ptolemäus (2. Jahrhundert) heißt sie Taprobane; zur Gupta-Zeit (um 400) und zur Zeit des indischen Großkaisers Harshavardhana (7. Jahrhundert) wurde sie Singhala genannt; im Spätmittelalter (13./14. Jahrhundert) Silan und Sarandib (oder Serendip, siehe hierzu auch Serendipity). Die Portugiesen, Holländer und Briten nannten die Insel Ceylon, die nach ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1972 in Sri Lanka umbenannt wurde.

In der Antike, lebten im Norden Sri Lankas tamilisch sprechende Nagar und im Süden Sri Lankas tamilisch sprechende Iyakar.

483 v. Chr.: ca. 700 nordindische Siedler (zu den Indogermanen gehörend), die späteren Singhalesen, kommen unter der Führung des von seinem Vater wegen krimineller Machenschaften verbannten Prinzen Vijaya nach Sri Lanka (damals Tâmraparnî). Sie treffen auf eine Urbevölkerung, die damaligen Iyakar und heutigen Veddas, die vermutlich mit den australischen Aborigines verwandt sind. Diese gehen nach und nach in den Singhalesen auf. Heute gibt es nur noch wenige 100 von ihnen.

um 247 v. Chr.: Der Buddhismus in der Form des Theravada gelangt durch Vermittlung des indischen Maurya-Kaisers Ashoka nach Sri Lanka. Damit entsteht unter König Tissa das erste buddhistische Königreich in Anuradhapura bis zu seinem Tod 210 v. Chr. In der Folge mehrfacher Wechsel zwischen Tissas Nachkommen und tamilisch-hinduistischen Königen. Deren wichtigster, Elara, regiert 24 Jahre lang von Anuradhapura aus.

um 175 v. Chr.: Cholaeinfälle vom indischen Festland aus. Aber auch jahrhundertelange friedliche Koexistenz einer großen Zahl von Tamilen (der Sprachfamilie Dravidisch zugehörig), besonders Kaufleute, Söldner und Handwerker, mit den Singhalesen; Mischheiraten und Assimilation in beträchtlichem Ausmaß.

161 v. Chr.: Datthua-Gamini, ein rechtmäßiger Nachfolger des Königs Tissa regiert im Süden der Insel das Königreich Ruhunu. Von dort zieht er gegen die tamilische Herrschaft in Anuradhapura und vertreibt sie. Bis 137 v. Chr. regiert er von Anuradhapura aus. Er legt zahlreiche Stauseen, Kanäle und Straßen an und gilt in der Literatur als der größte Held der singhalesischen Geschichte.

102 v. Chr.: tamilische Rückeroberung des Nordens.

89 v. Chr.: Vatta-Gamini-Abhaya etabliert in Anuradhapura wieder eine singhalesische Herrschaft. Zu seiner Zeit werden im Tempel Aluvihara die Lehrreden Buddhas im sog. Dreikorb (Tipitaka) in Pali-Sprache niedergeschrieben.

60 n. Chr.: Ermordung des letzten Königs aus Vijayas und Tissas Dynastie.

331 Die Zahnreliquie Buddhas kommt nach Sri Lanka, die noch heute im Zahntempel in Kandy verehrt wird.

ab 433 wieder tamilische Könige, beginnend mit Pandu.

ab 459 singhalesischer König Dhatusena bis zu seiner Ermordung 477. Er legt den Stausee Kala Wewa im Westen an.

477 bis 495 Herrschaft des Kassapa auf der Felsburg Sigiriya, wo er sich nach der Ermordung seines Vaters Dhatusena aus Angst vor der Rückkehr seines Bruders und rechtmäßigen Thronfolgers Mogallana verschanzt.

495 Mogallana besiegt Kassapa und regiert wieder in Anuradhapura.

830 Einfall der südindischen Pandayas und Plünderung Anuradhapuras. Abzug nach erheblichen Zahlungen. Durch Rachefeldzug von König Sena 833 bis 853 wird die gesamte Beute zurück geholt.

993 bis 1077 Fremdherrschaft der südindischen Cholas, beendet durch Vijaya Bahu aus dem Restkönigreich Ruhunu.

1077 wählt Vijaya Bahu Polonnaruwa im Nordosten zur neuen Hauptstadt.

seit dem 13. Jahrhundert: Tamilische Königreiche in den Norden und Osten mit der Hauptstadt Jaffna.

1153 besteigt Parakrama Bahu II. gewaltsam den Thron in Polonnaruwa. Verstärkter Ausbau des Systems von Bewässerungsseen (z. B. Parakrama Samudra in Polonnaruwa) und Kanälen unter dem König, dessen Devise war, kein Tropfen des Mahaweli Ganga solle ungenutzt ins Meer fließen. Parakrama stirbt 1186.

1214 bis 1235 Herrschaft des indonesischen Eindringlings Magha als König in Polonaruwa. Nach seinem Tod wird diese Hauptstadt aufgegeben und beginnt zu verfallen. Inzwischen ist in Jaffna ein tamilisches Königreich entstanden.

1292 besucht Marco Polo Sri Lanka, er berichtet nur vom König in Jaffna.

1418 entsteht unter Parakrama Bahu VI (1415 - 1467) zum letzten Mal ein singhalesisch regiertes Gesamtkönigreich von Sri Lanka. Hauptstadt ist Kotte. Danach wieder Zerfall in mehrere kleine Königreiche.

1505: erste Portugiesen unter Lourenco de Almeida besuchen von Indien aus die Insel.

1518: Eroberung Sri Lankas durch Portugal. Die Portugiesen gründen das Fort Colombo

1551: Don Juan Dharmapala wird erster christlicher König von Portugals Gnaden. Er stößt auf erheblichen Widerstand und dankt 1580 zugunsten des Königs von Portugal ab.

1592 bis 1604: Wimala Dharma Suriya, teilweise siegreicher Anführer des singhalesischen Widerstandsheeres gegen die Portugiesen, wird König in Maha Nuwara (Kandy).

1597: Portugiesen annektieren Königreich Kotte.

1620: Eingliederung des Königreichs Jaffna in die Kolonie.

ab 1638 Bau niederländischer Forts in Batticaloa, Trincomalee (1639), Matara (1640) und Negombo. In der Folge kriegerische Auseinandersetzungen mit den Portugiesen.

1656: Colombo wird niederländisch.

1658: Eroberung von Mannar und damit von ganz Sri Lanka durch die Niederlande.

1796: Beginn der Herrschaft der Briten.
Die Briten dringen als erste Kolonialmacht in das Inselinnere vor. Portugiesen und Niederländer beschränkten sich bis dahin nur auf Stützpunkte an der Küste.

1803: Ceylon wird britische Kronkolonie.

1815: Einnahme des Königreichs Kandy. Der letzte singhalesische König, Wikrama Rajasingha, wird verhaftet und nach Indien gebracht.

1818: Ceylon wird vollkommen britisch, nachdem diverse Aufstände niedergeschlagen sind.

ab 1840: Die Briten bringen südindische Plantagenarbeiter (Tamilen) auf die Insel. Danach Spannungen mit den Singhalesen wegen des nationalen und religiösen Gegensatzes.

1860: Beginn des Teeanbaus auf Plantagen.

1947 (Juni): Ceylon wird britisches Dominion.

1948 (4.2.): Ceylon wird innerhalb des Britischen Commonwealth in die Unabhängigkeit entlassen.

1956: Mit singhalesisch-nationalistischen Parolen gewinnt die SLFP (Sri Lanka Freedom Party) die Parlamentswahlen. Von da an pro-singhalesische Politik (Bevorzugung der singhalesischen Sprache, des Buddhismus, Quotenregelung auf Basis der ethnischen Zugehörigkeit für die Universitätszulassung etc.), die zu Spannungen zwischen Singhalesen und Tamilen führt.

ab 1970: Zusammenschluss tamilischer Parteien zur Tamil United Liberation Front (TULF). Diese fordert einen eigenen Tamilenstaat (Tamil Eelam) im Norden und Osten der Insel.

1972 (22.5.): Ceylon wird Republik und gibt sich den Namen Sri Lanka.

1977 Erdrutsch-Wahlsieg der [[UNP] von Junius Richard Jayawardene über die bisherige SLFP-Regierung von Frau Sirimavo Bandaranaike.

ab 1983: Eskalation der Spannungen zwischen Singhalesen und Tamilen bis zum Bürgerkrieg. Die radikalen Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) fordern einen unabhängigen Tamilienstaat im Norden und Osten der Insel.

1986: Die LTTE erobern die Jaffna-Halbinsel (Hochburg der Tamilen) und weite Teile der Nordzentral- und der Ostprovinzen (hauptsächliche Siedlungsgebiete der Tamilen).

1987 (Juni): Indien entsendet mit UNO-Mandat und unter Zustimmung der Regierung Sri Lankas Friedenstruppen (IPKF= Indian Peace Keeping Force) nach Sri Lanka.

1989 – 1990:Durch Angriffe der "Liberation Tigers of Tamil Eelam" (LTTE) erlitt die IPKF schwere Verluste und zog sich 1990 (März) erfolglos aus Sri Lanka zurück. Die Auseinandersetzungen zwischen Singhalesen und Tamilen eskalieren erneut.

1995 (Dezember): Die Regierungstruppen Sri Lankas erobern die Jaffna-Halbinsel zurück.

1999 (November): Die LTTE lancieren eine Großoffensive im zentralen Norden des Landes. (18. Dezember) Während des Wahlkampfs wird Präsidentin Kumaratunga von einem tamilischen Selbstmordattentäter verletzt. Sie wird in ihrem Amt bestätigt.

2002 (Februar): Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zwischen der srilankischen Regierung und den tamilischen Rebellen.

2004 (7. Februar): Präsidentin Chandrika Bandaranaike Kumaratunga löst das Parlament auf und ordnet Neuwahlen für den 2. April an, aus denen sie als Siegerin hervorgeht.

2004 (26. Dezember): Ausrufung des Notstandes in Folge der Flutkatastrophe nach dem Seebeben vor Sumatra. Zum 1. Februar 2005 gab es in Sri Lanka über 30.000 Todesopfer.

Politik

Das Parlament von Sri Lanka besteht aus 225 Mitgliedern. Die Wahl findet alle sechs Jahre statt.

Verwaltungsgliederung

Der Staat gliedert sich in folgende neun Provinzen: Central, Eastern, North-Central, Northern, North-Western, Sabaragamuwa, Southern, Uva und Western.

Wirtschaft

Die wichtigsten Exportwaren Sri Lankas sind Textilien, Bekleidung, Tee, Edelsteine und Kokosnussprodukte. Nach dem Waffenstillstand gewann der Tourismus zunehmend an Bedeutung, allerdings ist die weitere Entwicklung nach der Flutkatastrophe am 26. Dezember 2004 ungewiss.

Literatur

Dr. Fricke, Dietmar Der Tamilen-Singhalesen-Konflikt auf Sri-Lanka, Berlin 2002 Verlag Dr. Köster Berlin

Weblinks

Botschaft von Sri Lanka - Informationen und Verweise zu Sri Lanka

Foto Galerie von Sri Lanka (Fotograf Vincent Kocher)

Reiseinfos zu Sri Lanka auf Wikitravel

 

 

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