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Thailand...
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Sawasdee
Herzlich Willkommen in Thailand,
dem Land des Lächelns. Von Nord bis Süd findet man hier noch echte Paradiese,
unverfälscht und unverdorben. Sei es im nördlichen Dschungelgebiet oder in der
herrlichen Tropenwelt des Südens.
Bangkok, die Stadt der Engel,
zwischen Moderne und Altertum - zwischen Geschichte und Gegenwart. Eine Quirlige
Weltmetropole mit vielen Gegensätzen!
Ein Exotisches Königreich,
bekannt für die Lebensfreude seiner Einwohner, fernöstlicher Gastfreundschaft,
Naturbelassene Landschaften einzigartige Tempelanlagen und Traumhafte schöne
Strände.
Man kann die Faszination
Thailands schwer beschreiben, man muss sie selbst erleben!
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"Die Landkarte wurde
freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der University of Texas at
Austin."
Wetter und Klima
Bangkok
|
Klimatabelle |
Jan |
Feb |
Mär |
Apr |
Mai |
Jun |
Jul |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
|
min. Temperatur |
19 |
22 |
24 |
25 |
25 |
24 |
24 |
24 |
24 |
24 |
22 |
20 |
|
max. Temperatur |
32 |
32 |
34 |
35 |
34 |
33 |
32 |
32 |
32 |
31 |
31 |
31 |
|
Feuchtigkeit
% |
72 |
74 |
74 |
74 |
78 |
79 |
79 |
79 |
82 |
82 |
79 |
74 |
|
Regentage
Monat |
1 |
1 |
3 |
3 |
9 |
10 |
13 |
13 |
15 |
14 |
4 |
1 |
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2005.
Quelle:
Die
Angaben sind eine Zusammenfassung aus verschiedenen Internetseiten und Zeitschriften!
Allgemeines über Thailand:
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2005.
| Amtssprache |
Thai |
| Hauptstadt |
Bangkok (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon
etc., Stadt der Engel) |
| Regierungsform |
Konstitutionelle Monarchie |
| Staatsoberhaupt |
König Rama IX. Bhumibol Adulyadej |
| Regierungschef |
Thaksin Shinawatra |
| Fläche |
513.115 km² |
| Einwohnerzahl |
64.865.523 (Stand Juli 2004) |
| Bevölkerungsdichte |
126,4 Einwohner pro km² |
| Währung |
Baht |
| Währungsabkürzung nach ISO 4217 |
THB |
| Währungssymbol |
฿ |
| Zeitzone |
UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5), keine Sommerzeit |
| Zeitrechnung |
Nach Buddhas Geburt, 2548 = 2005 n.Chr. |
| Nationalhymne |
Phleng Chat |
| Kfz-Kennzeichen |
THA |
| Internet-TLD |
.th |
| Vorwahl |
+66 |
| Das Königreich Thailand (ราชอาณาจักรไทย,
Ratcha Anachak Thai; Kurzform: Prathet Thai oder Muang Thai) ist ein
Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (früher: Birma bzw. Burma),
Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen
Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks). |
|
Geographie
Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen
Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der
letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und
umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des
Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer
Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in
Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr
als 800 km.
Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des
Landes: Doi Inthanon (2565 m). Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder
Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer
staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die
keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und
Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist
ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit
dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae
Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.
Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem
fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf
von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und
liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten
Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und
die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des
Landes. Deshalb ist Thailand auch einer der südostasiatischen
Tigerstaaten. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen
Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der
Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren
und ist nur 64 km breit. Daher wird er in Thailand auch als "dünner
Hals" bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das
Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das
Grenzgebirge Sankara Khiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände
wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und
spricht mehr Malaiisch.
Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig
über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über
Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen
Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten. Ganz grob gilt
Folgendes: (1) vom November bis Februar führen die vorherrschenden
Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran, (2) in der
Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft
deutlich über 35° C), (3) von Juni bis September dauert die Regenzeit
mit dem Monsun aus Südwest. Über 60.000 km² der Landfläche und mehr
als 6.000 km² Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark,
Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks
in Thailand.
Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai,
Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon Kaen
und Chonburi. |
|
Bevölkerung
75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die
restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten,
Malaien, Moken, Inder, Lolos und Weiße, die von den Thais "Farang"
genannt werden.
Bevölkerungswachstum: 0,95% (Schätzung 2003)
Bevölkerung 2025: 73,26 Millionen (Prognose 2003)
Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren, Frauen
73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre.
Die Kindersterblichkeit beträgt 22 Todesfälle pro 1.000
Lebendgeburten.
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|
Bildung
Thailand rangiert seit Jahren auf einem hinteren Platz des asiatischen
Bildungsrankings. Formales, wie kostspielige Schuluniformen für
verschiedene Wochentage in der Grundschule, lenkt von strukturellen
und inhaltlichen Mängeln ab. Die thailändische Regierung plant
deshalb, das Schulsystem komplett zu reformieren. |
|
Schulsystem
In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht für 9
Jahre. Die von der Unesco ermittelte Analphabetenrate liegt bei nur
ca. 3% und damit auf dem Niveau der Europäischen Union.
Der Besuch der 6-jährigen Grundschule ist kostenfrei und verbindlich.
Die Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen
Standard. Eigenverantwortliches Lernen wird nur wenig gefördert.
Demgegenüber steht - gerade auf dem Land - ein stark ausgeprägtes
Autoritätsdenken.
Weiterführende Schulen
Nach Abschluss der Grundschule haben die Schüler die Möglichkeit, eine
weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Dabei
fallen Kosten für Lehrmittel und für Kinder vom Land solche für oft
lange Anfahrtswege in die nächste größere Stadt an. Bei der hohen Zahl
privater Institute und Fachhochschulen sind zudem Kursgebühren zu
entrichten. Besonders Begabte aus armen Familien, die an staatlichen
Universitäten studieren, können sich um ein Stipendium oder ein
langfristiges, zinsloses Darlehen bewerben. |
Kultur
Die thailändische Kultur hat eine
jahrhundertelange Tradition, die sich jedoch durchaus neuen
Anforderungen und Gegebenheiten anpassen kann. Sie ist geprägt vom
Buddhismus, der das gesellschaftliche Leben durchdringt und ein
Nationalgefühl erzeugt. Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es
wichtig den synkretistischen Charakter thailändischer Religiösität zu
beachten, insbesondere die große Bedeutung des Animismus.
Die Achtung vor dem Älteren, aber auch Respekt vor dem Höhergestellten
sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie äußern sich unter
anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thai untereinander. Dazu
werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in
unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies
erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten. Der niedriger
Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der
Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim
beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte
wird den Wai erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder
Kinnhöhe hält. Dies ist begleitet von einem freundlichen bis
huldvollen Lächeln. Der "höher Gestellte" kann z.B. aus sozial
besserer Familie kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial
Gleichgestellten der Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher
gestellte Mönche oder Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien
nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es
üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer
sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des
Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls
mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese neuere
Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen Beobachtern als
Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert.
In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen
Bevölkerung u.a. in der typischen Mor Lam-Musik und in ihrer Webkunst
fort. Der Norden gehörte zur Lanna-Kultur und unterscheidet sich vom
Rest des Landes auch heute noch durch eigene Sitten und
unterschiedliche Sprache. |
|
Geschichte
Thailand, das bis 1939 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg
bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem
Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen Nachbarn
Malaysia, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem Grund
wurde der Name "Thailand" angenommen, was übersetzt in die deutsche
Sprache "Land der Freien" bedeutet. |
|
Politik
Staatsoberhaupt ist der König. Regierungschef ist der
Premierminister. Die Legislative besteht aus einem Zweikammernsystem
mit einem Repräsentantenhaus (500 Mitglieder) und einem Senat (200
Mitglieder). Wahlberechtigt sind alle Bürger Thailands ab dem 18.
Lebensjahr. Für das politische Leben gilt die Verfassung vom 11.
Oktober 1997.
Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle
Monarchie. Frauen mussten sich das Wahlrecht nicht erkämpfen, es wurde
zugleich für alle Bürger eingeführt. Leider hat in der Vergangenheit
oft das Militär die Macht übernommen. In den neunziger Jahren hat das
Land große Schritte in Richtung Demokratie und Bürgerrechte gemacht.
Das Parlament (Ratha Sapha รัฐสภา) besteht aus zwei Kammern: das
Repräsentantenhaus (Sapha Phu Thaen Ratsadon สภาผู้แทนราษฎร) hat
gegenwärtig (2004) 500 gewählte Mitglieder. Davon werden 400 in
Wahlkreisen gewählt, während 100 weitere Abgeordnete proportional zu
der Stimmenzahl bestimmt werden, die die Parteien für ihre
Parteilisten erhalten haben. Die Wähler haben also zwei Stimmen, die
auf zwei verschiedenen Wahlzetteln abgegeben werden. Eine Parteiliste
muss mindestens 5 % der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, um
Personen von ihrer Liste ins Parlament schicken zu können. Der Senat (Wuthi
Sapha วุฒิสภา) besteht aus 200 gewählten Mitgliedern (seit den ersten
Senatswahlen im Jahr 2000, basierend auf der Verfassung von 1997;
vorher wurden die Senatoren von der Regierung ernannt). Allgemeine
Wahlen finden alle vier Jahre statt. Es besteht Wahlpflicht für alle
Bürger ab 18 Jahren. Seit 1921 besteht Schulpflicht.
Die wichtigsten Parteien (Stand nach der Parlamentswahl am 6. Februar
2005, in Klammern alte Sitzverteilung) sind
Pak Thai Rak Thai (TRT, Thai lieben Thai), 376 Sitze (248 Sitze)
Pak Prachatipat (PP, Demokratische Partei), 97 Sitze (128 Sitze)
Pak Chart Thai (PCT, Nationalpartei), 25 Sitze (41 Sitze)
Pak Khwamwang Mai (PKWM, New Aspiration Party), - (36 Sitze)
Das Staatsoberhaupt ist der König Rama IX.. Dieser hat aber keinen
direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt nur
repräsentative Aufgaben wahr. Er ist der dienstälteste Monarch der
Welt, die allgemein anerkannte moralische Instanz des Landes, das
Gewissen der Nation und Identifikationsfigur des Staates. Sein hohes
Ansehen in der Bevölkerung, die ihn als Vater der Nation betrachtet,
ist überall sichtbar. Sein Bild (meist zusammen mit dem der Königin
Sirikit) hängt in jedem Haus, in fast jeder Hütte des letzten Dorfes,
bei Buddhisten und Moslems, ja selbst im benachbarten Laos finden sich
Porträts von König Bhumipol. Regierungschef ist der Premierminister,
der vom König ernannt wird, sobald er durch das Repräsentantenhaus
gewählt wurde. Das Oberste Gericht (Sandika ศาลฎีกา) wird vom König
ernannt.
Thailand ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen,
unter anderem in UNO und in ASEAN. |
|
Verwaltung
Provinzen
Die heutige Verwaltungsgliederung in Provinzen, Kreise,
Kommunen und Dörfer erfolgte unter König Rama V. Chulalongkorn 1897.
Die 76 Provinzen sind zu 5 Regionen zusammengefaßt: Norden, Nordosten
(Isaan), Zentralregion, Osten und Süden. Die Zuordnung der Provinzen
zu den Regionen ist nicht einheitlich, so kann eine Provinz manchmal
der einen, manchmal einer anderen Region zugeordnet sein.
Die Provinzen (auf Thai Changwat) sind in Amphoe und King Amphoe
(Kreise bzw. Unterkreise), diese wiederum in Tambon (Kommunen) und
dann in Mubaan (Ortschaften) unterteilt. Der Name einer Provinz
entspricht dem Namen ihrer Hauptstadt. Die Amphoe der Provinz Bangkok
heißen offiziell Khet, werden aber manchmal auch Amphoe genannt.
Nord-Region
Chiang Rai, Mae Hong Son, Chiang Mai, Phayao, Nan, Lampang, Lamphun,
Phrae, Tak, Sukhothai, Uttaradit, Phitsanulok, Kamphaeng Phet, Phichit,
Phetchabun, Uthai Thani, Nakhon Sawan
Nordost-Region
Loei, Nongbua Lamphu, Udon Thani, Nong Khai, Sakhon Nakhon, Nakhon
Phanom, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Chaiyaphum, Maha Sarakham, Roi
Et, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si
Saket, Ubon Ratchathani
Zentral-Region
Kanchanaburi, Suphanburi, Chainat, Sing Buri, Lopburi, Ang Thong,
Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Pathum Thani, Nakhon Nayok,
Prachinburi, Sa Kaeo, Chachoengsao, Ratchaburi, Nakhon Pathom,
Nonthaburi, Bangkok, Samut Songkhram, Samut Sakhon, Samut Prakan,
Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan
Ost-Region
Chonburi, Rayong, Chanthaburi, Trat
Süd-Region
Chumphon, Ranong, Surat Thani, Phangnga,
Phuket, Krabi, Nakhon Si Thammarat, Trang, Phatthalung, Satun,
Songkhla, Pattani, Yala, Narathiwat |
|
Wirtschaft
Jahrhundertelang war die Wirtschaft Thailands agrarisch
strukturiert und basierte im wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl
der Reisexport einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand auch
heute noch einer der größten Reisexporteure der Erde.
Schon früh entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen Lage
ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch Japan. Es
entstanden erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken im Norden des
Landes bereits im 14. Jahrhundert. Erst 2004 wurden die Zollbarrieren
mit der Volksrepublik China gelockert, um den bilateralen Handel zu
stärken.
Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert und
durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine
Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung
der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der
benachteiligten Regionen Thailands prägen die Wirtschaftspolitik von
Ministerpräsident Thaksin. Die sog. zweigleisige ("dual track")
Wirtschaft soll den Strukturwandel von der Landwirtschaft hin zu
dienstleistungs- und technologieorientierten Bereichen der Wirtschaft
aktiv unterstützen.
Zwischen 1985 und 1995 hatte Thailand die höchste Wachstumsrate der
Weltwirtschaft, fast 9 % pro Jahr. Dies erhöhte den spekulativen Druck
auf die lokale Währung, den Baht. 1997 trieben Spekulanten die Währung
in eine Krise, der nach und nach mehrere asiatische Staaten (sog.
'Tigerstaaten') zum Opfer fielen und zu einer dramatischen aber
kurzfristigen Schrumpfung des Wachstums führte.
Hier zeigten sich strukturelle Schwächen der thailändischen
Wirtschaft.
Seit 1999 hat sich die Wirtschaft wieder erholt und legt stetig
zwischen 4,2 % und 6,3 % (2003) zu. Für 2004 und 2005 werden 8 % bzw.
10 % Wachstum erwartet.
Die Inflationsrate des thailändischen Baht lag 2003 bei 1,8 %.
Das Bruttoinlandsprodukt lag 2001 in Summe bei 114,7 Milliarden
US-Dollar, pro Kopf der Bevölkerung bei 1.870 US-Dollar.
Thailands Bruttoinlandsprodukt (BIP) entsteht wie folgt:
53 % Dienstleistungen
37 % Industrie
10 % Landwirtschaft und Fischfang
6 % Tourismus (wichtiger Devisenbringer)
Trotz des geringen Anteils am BIP ist der Agrarsektor in Thailand als
Arbeitgeber und sozialpolitisch sehr wichtig. Die Anzahl der
Arbeitskräfte lag 2001 bei 37,2 Millionen, die in den folgenden
Sektoren beschäftigt waren:
49,7% Landwirtschaft und Fischfang
18% Industrie
33% Dienstleistung
Die offizielle Arbeitslosenrate liegt bei 2,4%.
Die Staatsausgaben Thailands beliefen sich 2000 auf 22,05 Milliarden
US-Dollar, die Einnahmen lagen bei 19,6 Milliarden US-Dollar.
Weiterhin ist Thailand Mitglied im ASEAN, der regionalen
Freihandelszone AFTA und APEC. |
|
Religion
Der Buddhismus ist in Form des Theravâda Thailands
quasi Staatsreligion (deren offizielle Einführung derzeit angestrebt
wird). Mehr als 94% der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere
Religionen genießen staatlichen Schutz: 4% Moslems (überwiegend
Malaien im Süden), 0,6% Christen und ca. 65.000 Hindus (meist Inder).
Nur 0,4% bezeichnen sich als religionslos.
Es gibt etwa 18.000 Wats (buddhistische Tempelanlagen), die vor allem
in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen, sondern auch
des sozialen Lebens sind. Die Zahl der Mönche beträgt rund 160.000.
Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber nur wenige Frauen,
einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um sich in der
Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs- bzw. Nonnengemeinschaft
(siehe auch Sangha) zu unterziehen. Etwa ein Drittel der männlichen
Jungendlichen zwischen 12 und 18 / 20 leben für 1-6 Jahre als Novizen
im Tempel und gehen von dort aus in besondere Mönchsschulen mit
Schwerpunkt "Religionsunterricht", aber auch mit anderen Fächern. Nach
Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und
kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine
Lehre zu machen oder einen Job zu suchen. Sofern ein Novize mit 20
Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder
Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass ein
Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert wird, um
die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten; meistens dauert
dieser Tempelaufenthalt nur 3, 5 oder 7 Tage. Ist jemand in einer
persönlichen Krise, vom Geschäftsleben gestresst, hat seine Pflichten
als Familienvater erfüllt oder ist Witwer geworden, kann er bis zu 3
Mal Mönch auf Zeit sein, wobei er das Kloster und die Dauer seiner
Ordinierung frei wählen kann. Dieser Rückzug hat häufig die Dauer
einer Regenzeit (3 Monate) oder eines 1 Jahres, Ältere nehmen damit
auch Abschied vom Berufsleben und bleiben Mönche für den Rest ihres
Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und
genießen in der Gesellschaft hohen Respekt. |
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Feiertage
Viele thailändische und buddhistische Feiertage richten
sich nach dem Mondkalender und fallen somit von Jahr zu Jahr auf ein
jeweils anderes Datum. Die Banken sind an diesen Tagen immer
geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist
der erste Wochentag danach arbeitsfrei.
1. Januar - Neujahr (ein offizieller Feiertag)
Neumondtag im Januar/Februar - Chinesisches Neujahrsfest (offizielle
Feiertage)
Vollmondtag im Februar/März - Makha Puja (Gedenken an Buddha-Predigt)
6. April - Chakri-Tag (Gedenktag an den Inthronisationstag König Rama
I., offizieller Feiertag)
13. April bis 15. April - Thai-Neujahrsfest (Songkhran, Wasserfest,
offizielle Feiertage)
1. Mai - Tag der Arbeit (offizieller Feiertag)
5. Mai - Krönungstag König Rama IX. (offizieller Feiertag)
Vollmondtag im Mai/Juni - Visakha Puja (Gedenken an die Geburt
Buddhas, buddhistischer Feiertag)
Vollmondtag im Juli - Asalha Puja (Gedenken an die erste Predigt
Buddhas) und am Folgetag Khao Pansa (Beginn der Regenzeitklausur der
Mönche, beides buddhistische Feiertage)
12. August - Geburtstag von Königin Sirikit Muttertag (offizieller
Feiertag)
Neumondtag im Oktober Krathin Zeremonie (buddhistischer Feiertag)
23. Oktober - Chulalongkorn-Tag (Todestag König Rama V., offizieller
Feiertag)
Vollmondtag im Oktober Ok Phansa Tag (Das Ende der Fastenzeit,
buddhistischer Feiertag)
Vollmondtag im November - Loi Krathong (Lichterfest, kein gesetzlicher
Feiertag)
5. Dezember - Geburtstag von König Rama IX. Bhumibol Adulyadej (1927),
seit 1946 König von Thailand (Nationalfeiertag und als Vatertag
offizieller Feiertag im gesamten Land)
10. Dezember - Verfassungstag (offizieller Feiertag)
31. Dezember - Silvester (offizieller Feiertag) |
Weblinks
Thailändische Botschaft Berlin
Deutsche Botschaft Bangkok
Thailändische Botschaft Wien
Österreichische Botschaft Bangkok
Thailändische Botschaft Bern
Schweizerische Botschaft Bangkok
Fremdenverkehrsamt
Thailand Tourismus Informationen
Beiträge, Informationen und Nachrichten aus Thailand auch mit
Newsletter
Großes deutsch/thaisprachiges Thailand Forum
Tuk Tuk, das Online - Support von Reisenden fuer Reisende
Thai-Schick, eine private Website mit vielen Informationen
Thai-Ticker, Private Info-Site auch mit Notruf-Nummern und Newsletter
Bangkok-Portal, Portal der deutschsprachigen Gemeinde in Bangkok
Online Landkarten und Stadtpläne von Thailand
Verzeichnis aller Websites der thailändische Verwaltung (en.)
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