Thailand  

// Neue Bilder aus unserer Thailandreise - Dezember 2005: Chiang Mai und Umgebung - Bangkok - Phuket - Phi Phi Island! // Alle Infoseiten wurden und werden dauernd aktualisiert! // Alle Bilder sind Uhrheberrechtlich geschützt! //

 

Neu Reise 2005!

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Thailand...

Sawasdee

Herzlich Willkommen in Thailand, dem Land des Lächelns. Von Nord bis Süd findet man hier noch echte Paradiese, unverfälscht und unverdorben. Sei es im nördlichen Dschungelgebiet oder in der herrlichen Tropenwelt des Südens.

Bangkok, die Stadt der Engel, zwischen Moderne und Altertum - zwischen Geschichte und Gegenwart. Eine Quirlige Weltmetropole mit vielen Gegensätzen!

Ein Exotisches Königreich, bekannt für die Lebensfreude seiner Einwohner, fernöstlicher Gastfreundschaft, Naturbelassene Landschaften einzigartige Tempelanlagen und Traumhafte schöne Strände.

Man kann die Faszination Thailands schwer beschreiben, man muss sie selbst erleben!

"Die Landkarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der University of  Texas at Austin."

Wetter und Klima Bangkok

Klimatabelle Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
min. Temperatur 19 22 24 25 25 24 24 24 24 24 22 20
max. Temperatur 32 32 34 35 34 33 32 32 32 31 31 31
Feuchtigkeit % 72 74 74 74 78 79 79 79 82 82 79 74
Regentage Monat 1 1 3 3 9 10 13 13 15 14 4 1

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2005.

Quelle: Die Angaben sind eine Zusammenfassung aus verschiedenen Internetseiten und Zeitschriften!

 

Allgemeines über Thailand:

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2005.

Amtssprache Thai
Hauptstadt Bangkok (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon etc., Stadt der Engel)
Regierungsform Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt König Rama IX. Bhumibol Adulyadej
Regierungschef Thaksin Shinawatra
Fläche 513.115 km²
Einwohnerzahl 64.865.523 (Stand Juli 2004)
Bevölkerungsdichte 126,4 Einwohner pro km²
Währung Baht
Währungsabkürzung nach ISO 4217 THB
Währungssymbol ฿
Zeitzone UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5), keine Sommerzeit
Zeitrechnung Nach Buddhas Geburt, 2548 = 2005 n.Chr.
Nationalhymne Phleng Chat
Kfz-Kennzeichen THA
Internet-TLD .th
Vorwahl +66

 

Das Königreich Thailand (ราชอาณาจักรไทย, Ratcha Anachak Thai; Kurzform: Prathet Thai oder Muang Thai) ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (früher: Birma bzw. Burma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks).

Geographie

 
Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km.

Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2565 m). Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.

Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes. Deshalb ist Thailand auch einer der südostasiatischen Tigerstaaten. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Daher wird er in Thailand auch als "dünner Hals" bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankara Khiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch.

Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten. Ganz grob gilt Folgendes: (1) vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran, (2) in der Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35° C), (3) von Juni bis September dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest. Über 60.000 km² der Landfläche und mehr als 6.000 km² Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark, Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks in Thailand.

Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai, Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon Kaen und Chonburi.

Bevölkerung

 
75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien, Moken, Inder, Lolos und Weiße, die von den Thais "Farang" genannt werden.

Bevölkerungswachstum: 0,95% (Schätzung 2003)

Bevölkerung 2025: 73,26 Millionen (Prognose 2003)

Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren, Frauen 73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre.

Die Kindersterblichkeit beträgt 22 Todesfälle pro 1.000 Lebendgeburten.
 

Bildung

 
Thailand rangiert seit Jahren auf einem hinteren Platz des asiatischen Bildungsrankings. Formales, wie kostspielige Schuluniformen für verschiedene Wochentage in der Grundschule, lenkt von strukturellen und inhaltlichen Mängeln ab. Die thailändische Regierung plant deshalb, das Schulsystem komplett zu reformieren.

Schulsystem

 
In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht für 9 Jahre. Die von der Unesco ermittelte Analphabetenrate liegt bei nur ca. 3% und damit auf dem Niveau der Europäischen Union.

Der Besuch der 6-jährigen Grundschule ist kostenfrei und verbindlich. Die Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen Standard. Eigenverantwortliches Lernen wird nur wenig gefördert. Demgegenüber steht - gerade auf dem Land - ein stark ausgeprägtes Autoritätsdenken.

Weiterführende Schulen
Nach Abschluss der Grundschule haben die Schüler die Möglichkeit, eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Dabei fallen Kosten für Lehrmittel und für Kinder vom Land solche für oft lange Anfahrtswege in die nächste größere Stadt an. Bei der hohen Zahl privater Institute und Fachhochschulen sind zudem Kursgebühren zu entrichten. Besonders Begabte aus armen Familien, die an staatlichen Universitäten studieren, können sich um ein Stipendium oder ein langfristiges, zinsloses Darlehen bewerben.

Kultur

Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertelange Tradition, die sich jedoch durchaus neuen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen kann. Sie ist geprägt vom Buddhismus, der das gesellschaftliche Leben durchdringt und ein Nationalgefühl erzeugt. Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den synkretistischen Charakter thailändischer Religiösität zu beachten, insbesondere die große Bedeutung des Animismus.

Die Achtung vor dem Älteren, aber auch Respekt vor dem Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thai untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält. Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln. Der "höher Gestellte" kann z.B. aus sozial besserer Familie kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese neuere Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert.

In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen Bevölkerung u.a. in der typischen Mor Lam-Musik und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lanna-Kultur und unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch eigene Sitten und unterschiedliche Sprache.

Geschichte

 
Thailand, das bis 1939 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen Nachbarn Malaysia, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem Grund wurde der Name "Thailand" angenommen, was übersetzt in die deutsche Sprache "Land der Freien" bedeutet.

Politik

 
Staatsoberhaupt ist der König. Regierungschef ist der Premierminister. Die Legislative besteht aus einem Zweikammernsystem mit einem Repräsentantenhaus (500 Mitglieder) und einem Senat (200 Mitglieder). Wahlberechtigt sind alle Bürger Thailands ab dem 18. Lebensjahr. Für das politische Leben gilt die Verfassung vom 11. Oktober 1997.

Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Frauen mussten sich das Wahlrecht nicht erkämpfen, es wurde zugleich für alle Bürger eingeführt. Leider hat in der Vergangenheit oft das Militär die Macht übernommen. In den neunziger Jahren hat das Land große Schritte in Richtung Demokratie und Bürgerrechte gemacht. Das Parlament (Ratha Sapha รัฐสภา) besteht aus zwei Kammern: das Repräsentantenhaus (Sapha Phu Thaen Ratsadon สภาผู้แทนราษฎร) hat gegenwärtig (2004) 500 gewählte Mitglieder. Davon werden 400 in Wahlkreisen gewählt, während 100 weitere Abgeordnete proportional zu der Stimmenzahl bestimmt werden, die die Parteien für ihre Parteilisten erhalten haben. Die Wähler haben also zwei Stimmen, die auf zwei verschiedenen Wahlzetteln abgegeben werden. Eine Parteiliste muss mindestens 5 % der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, um Personen von ihrer Liste ins Parlament schicken zu können. Der Senat (Wuthi Sapha วุฒิสภา) besteht aus 200 gewählten Mitgliedern (seit den ersten Senatswahlen im Jahr 2000, basierend auf der Verfassung von 1997; vorher wurden die Senatoren von der Regierung ernannt). Allgemeine Wahlen finden alle vier Jahre statt. Es besteht Wahlpflicht für alle Bürger ab 18 Jahren. Seit 1921 besteht Schulpflicht.

Die wichtigsten Parteien (Stand nach der Parlamentswahl am 6. Februar 2005, in Klammern alte Sitzverteilung) sind

Pak Thai Rak Thai (TRT, Thai lieben Thai), 376 Sitze (248 Sitze)
Pak Prachatipat (PP, Demokratische Partei), 97 Sitze (128 Sitze)
Pak Chart Thai (PCT, Nationalpartei), 25 Sitze (41 Sitze)
Pak Khwamwang Mai (PKWM, New Aspiration Party), - (36 Sitze)
Das Staatsoberhaupt ist der König Rama IX.. Dieser hat aber keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt nur repräsentative Aufgaben wahr. Er ist der dienstälteste Monarch der Welt, die allgemein anerkannte moralische Instanz des Landes, das Gewissen der Nation und Identifikationsfigur des Staates. Sein hohes Ansehen in der Bevölkerung, die ihn als Vater der Nation betrachtet, ist überall sichtbar. Sein Bild (meist zusammen mit dem der Königin Sirikit) hängt in jedem Haus, in fast jeder Hütte des letzten Dorfes, bei Buddhisten und Moslems, ja selbst im benachbarten Laos finden sich Porträts von König Bhumipol. Regierungschef ist der Premierminister, der vom König ernannt wird, sobald er durch das Repräsentantenhaus gewählt wurde. Das Oberste Gericht (Sandika ศาลฎีกา) wird vom König ernannt.

Thailand ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen, unter anderem in UNO und in ASEAN.

Verwaltung

 
Provinzen


Die heutige Verwaltungsgliederung in Provinzen, Kreise, Kommunen und Dörfer erfolgte unter König Rama V. Chulalongkorn 1897. Die 76 Provinzen sind zu 5 Regionen zusammengefaßt: Norden, Nordosten (Isaan), Zentralregion, Osten und Süden. Die Zuordnung der Provinzen zu den Regionen ist nicht einheitlich, so kann eine Provinz manchmal der einen, manchmal einer anderen Region zugeordnet sein.

Die Provinzen (auf Thai Changwat) sind in Amphoe und King Amphoe (Kreise bzw. Unterkreise), diese wiederum in Tambon (Kommunen) und dann in Mubaan (Ortschaften) unterteilt. Der Name einer Provinz entspricht dem Namen ihrer Hauptstadt. Die Amphoe der Provinz Bangkok heißen offiziell Khet, werden aber manchmal auch Amphoe genannt.

Nord-Region


Chiang Rai, Mae Hong Son, Chiang Mai, Phayao, Nan, Lampang, Lamphun, Phrae, Tak, Sukhothai, Uttaradit, Phitsanulok, Kamphaeng Phet, Phichit, Phetchabun, Uthai Thani, Nakhon Sawan
 

Nordost-Region
 

Loei, Nongbua Lamphu, Udon Thani, Nong Khai, Sakhon Nakhon, Nakhon Phanom, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Chaiyaphum, Maha Sarakham, Roi Et, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si Saket, Ubon Ratchathani


Zentral-Region

Kanchanaburi, Suphanburi, Chainat, Sing Buri, Lopburi, Ang Thong, Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Pathum Thani, Nakhon Nayok, Prachinburi, Sa Kaeo, Chachoengsao, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Nonthaburi, Bangkok, Samut Songkhram, Samut Sakhon, Samut Prakan, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan

Ost-Region

Chonburi, Rayong, Chanthaburi, Trat


Süd-Region

Chumphon, Ranong, Surat Thani, Phangnga, Phuket, Krabi, Nakhon Si Thammarat, Trang, Phatthalung, Satun, Songkhla, Pattani, Yala, Narathiwat

Wirtschaft

 
Jahrhundertelang war die Wirtschaft Thailands agrarisch strukturiert und basierte im wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl der Reisexport einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand auch heute noch einer der größten Reisexporteure der Erde.

Schon früh entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen Lage ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch Japan. Es entstanden erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken im Norden des Landes bereits im 14. Jahrhundert. Erst 2004 wurden die Zollbarrieren mit der Volksrepublik China gelockert, um den bilateralen Handel zu stärken.

Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert und durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der benachteiligten Regionen Thailands prägen die Wirtschaftspolitik von Ministerpräsident Thaksin. Die sog. zweigleisige ("dual track") Wirtschaft soll den Strukturwandel von der Landwirtschaft hin zu dienstleistungs- und technologieorientierten Bereichen der Wirtschaft aktiv unterstützen.

Zwischen 1985 und 1995 hatte Thailand die höchste Wachstumsrate der Weltwirtschaft, fast 9 % pro Jahr. Dies erhöhte den spekulativen Druck auf die lokale Währung, den Baht. 1997 trieben Spekulanten die Währung in eine Krise, der nach und nach mehrere asiatische Staaten (sog. 'Tigerstaaten') zum Opfer fielen und zu einer dramatischen aber kurzfristigen Schrumpfung des Wachstums führte.

Hier zeigten sich strukturelle Schwächen der thailändischen Wirtschaft.

Seit 1999 hat sich die Wirtschaft wieder erholt und legt stetig zwischen 4,2 % und 6,3 % (2003) zu. Für 2004 und 2005 werden 8 % bzw. 10 % Wachstum erwartet.

Die Inflationsrate des thailändischen Baht lag 2003 bei 1,8 %.

Das Bruttoinlandsprodukt lag 2001 in Summe bei 114,7 Milliarden US-Dollar, pro Kopf der Bevölkerung bei 1.870 US-Dollar.

Thailands Bruttoinlandsprodukt (BIP) entsteht wie folgt:

53 % Dienstleistungen
37 % Industrie
10 % Landwirtschaft und Fischfang
6 % Tourismus (wichtiger Devisenbringer)
Trotz des geringen Anteils am BIP ist der Agrarsektor in Thailand als Arbeitgeber und sozialpolitisch sehr wichtig. Die Anzahl der Arbeitskräfte lag 2001 bei 37,2 Millionen, die in den folgenden Sektoren beschäftigt waren:

49,7% Landwirtschaft und Fischfang
18% Industrie
33% Dienstleistung
Die offizielle Arbeitslosenrate liegt bei 2,4%.

Die Staatsausgaben Thailands beliefen sich 2000 auf 22,05 Milliarden US-Dollar, die Einnahmen lagen bei 19,6 Milliarden US-Dollar.

Weiterhin ist Thailand Mitglied im ASEAN, der regionalen Freihandelszone AFTA und APEC.

Religion

 
Der Buddhismus ist in Form des Theravâda Thailands quasi Staatsreligion (deren offizielle Einführung derzeit angestrebt wird). Mehr als 94% der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere Religionen genießen staatlichen Schutz: 4% Moslems (überwiegend Malaien im Süden), 0,6% Christen und ca. 65.000 Hindus (meist Inder). Nur 0,4% bezeichnen sich als religionslos.

Es gibt etwa 18.000 Wats (buddhistische Tempelanlagen), die vor allem in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen, sondern auch des sozialen Lebens sind. Die Zahl der Mönche beträgt rund 160.000. Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber nur wenige Frauen, einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um sich in der Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs- bzw. Nonnengemeinschaft (siehe auch Sangha) zu unterziehen. Etwa ein Drittel der männlichen Jungendlichen zwischen 12 und 18 / 20 leben für 1-6 Jahre als Novizen im Tempel und gehen von dort aus in besondere Mönchsschulen mit Schwerpunkt "Religionsunterricht", aber auch mit anderen Fächern. Nach Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine Lehre zu machen oder einen Job zu suchen. Sofern ein Novize mit 20 Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass ein Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert wird, um die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten; meistens dauert dieser Tempelaufenthalt nur 3, 5 oder 7 Tage. Ist jemand in einer persönlichen Krise, vom Geschäftsleben gestresst, hat seine Pflichten als Familienvater erfüllt oder ist Witwer geworden, kann er bis zu 3 Mal Mönch auf Zeit sein, wobei er das Kloster und die Dauer seiner Ordinierung frei wählen kann. Dieser Rückzug hat häufig die Dauer einer Regenzeit (3 Monate) oder eines 1 Jahres, Ältere nehmen damit auch Abschied vom Berufsleben und bleiben Mönche für den Rest ihres Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft hohen Respekt.

Feiertage

 
Viele thailändische und buddhistische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und fallen somit von Jahr zu Jahr auf ein jeweils anderes Datum. Die Banken sind an diesen Tagen immer geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der erste Wochentag danach arbeitsfrei.

1. Januar - Neujahr (ein offizieller Feiertag)
Neumondtag im Januar/Februar - Chinesisches Neujahrsfest (offizielle Feiertage)
Vollmondtag im Februar/März - Makha Puja (Gedenken an Buddha-Predigt)
6. April - Chakri-Tag (Gedenktag an den Inthronisationstag König Rama I., offizieller Feiertag)
13. April bis 15. April - Thai-Neujahrsfest (Songkhran, Wasserfest, offizielle Feiertage)
1. Mai - Tag der Arbeit (offizieller Feiertag)
5. Mai - Krönungstag König Rama IX. (offizieller Feiertag)
Vollmondtag im Mai/Juni - Visakha Puja (Gedenken an die Geburt Buddhas, buddhistischer Feiertag)
Vollmondtag im Juli - Asalha Puja (Gedenken an die erste Predigt Buddhas) und am Folgetag Khao Pansa (Beginn der Regenzeitklausur der Mönche, beides buddhistische Feiertage)
12. August - Geburtstag von Königin Sirikit Muttertag (offizieller Feiertag)
Neumondtag im Oktober Krathin Zeremonie (buddhistischer Feiertag)
23. Oktober - Chulalongkorn-Tag (Todestag König Rama V., offizieller Feiertag)
Vollmondtag im Oktober Ok Phansa Tag (Das Ende der Fastenzeit, buddhistischer Feiertag)
Vollmondtag im November - Loi Krathong (Lichterfest, kein gesetzlicher Feiertag)
5. Dezember - Geburtstag von König Rama IX. Bhumibol Adulyadej (1927), seit 1946 König von Thailand (Nationalfeiertag und als Vatertag offizieller Feiertag im gesamten Land)
10. Dezember - Verfassungstag (offizieller Feiertag)
31. Dezember - Silvester (offizieller Feiertag)

Weblinks

 

Thailändische Botschaft Berlin

Deutsche Botschaft Bangkok

Thailändische Botschaft Wien

Österreichische Botschaft Bangkok

Thailändische Botschaft Bern

Schweizerische Botschaft Bangkok

Fremdenverkehrsamt

Thailand Tourismus Informationen

Beiträge, Informationen und Nachrichten aus Thailand auch mit Newsletter

Großes deutsch/thaisprachiges Thailand Forum

Tuk Tuk, das Online - Support von Reisenden fuer Reisende

Thai-Schick, eine private Website mit vielen Informationen

Thai-Ticker, Private Info-Site auch mit Notruf-Nummern und Newsletter

Bangkok-Portal, Portal der deutschsprachigen Gemeinde in Bangkok

Online Landkarten und Stadtpläne von Thailand

Verzeichnis aller Websites der thailändische Verwaltung (en.)

 

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