าชอาณาจักรไทย
Ratcha Anachak Thai
Königreich Thailand
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Amtssprache |
Thai |
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Hauptstadt |
Bangkok (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon etc., Stadt der
Engel) |
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Regierungsform |
Konstitutionelle Monarchie |
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Staatsoberhaupt |
König Rama IX. Bhumibol Adulyadej |
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Regierungschef |
Chitchai Wannasathit kommissarisch seit 05.04.06 |
| Fläche |
513.115 km² |
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Einwohnerzahl |
64.185.502 (Stand Juli 2005) |
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Bevölkerungsdichte |
126,4 Einwohner pro km² |
| Währung |
Baht |
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Währungsabkürzung nach ISO 4217 |
THB |
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Währungssymbol |
฿ |
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Zeitzone |
UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5), keine Sommerzeit |
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Zeitrechnung |
Nach Buddhas Geburt (2549 = 2006 n. Chr.) |
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Nationalhymne |
Phleng Chat |
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Kfz-Kennzeichen |
THA |
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Internet-TLD |
.th |
| Vorwahl |
+66 |
| Strom |
220 V ~50 Hz ; Eurostecker und Stecker-TypA |
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Mobilfunkstandard |
GSM auf 900 MHz und 1800 MHz |
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Fernsehnorm |
PAL |
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Das Königreich Thailand (ราชอาณาจักรไทย, Ratcha Anachak
Thai; Kurzform: Prathet Thai oder Muang Thai),
auch Siam genannt, ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an
Myanmar (früher: Birma oder Burma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das
Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von
Thailand (Teil des Pazifiks).
Geographie
Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der
Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der
letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und
umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des
Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer
Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in
Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas
mehr als 800 km. Insgesamt hat Thailand eine Fläche von 513.113 km².
Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste
Punkt des Landes: Doi Inthanon (2.565 m). Der Nordosten (Isaan -
auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene,
einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch
überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft
zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe
schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des
Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im
Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die
Grenze zu Laos.
Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der
dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den
Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich
geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und
vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die
Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das
wirtschaftliche Herz des Landes. Deshalb ist Thailand auch einer der
südostasiatischen Tigerstaaten. Die Südregion liegt auf der
langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom
Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste
Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Daher
wird er in Thailand auch als „dünner Hals“ bezeichnet.
Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der
Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankara Khiri
zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die
Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr
Malaiisch.
Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen
ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über
Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen
Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten. Ganz grob gilt
Folgendes: (1) vom November bis Februar führen die vorherrschenden
Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran, (2) in der
Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft
deutlich über 35° C), (3) von Juni bis September dauert die
Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest. Über 60.000 km² der Landfläche
und mehr als 6000 km² Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark,
Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu
Nationalparks in Thailand.
Klimadiagramm Chiang Mai
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Klimadiagramm Bangkok
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Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai,
Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon
Kaen und Chonburi.
Es gibt etwa einhundert Inseln in Thailand.
Bevölkerung
Bevölkerungszahl
75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen
Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien,
Moken, Inder, Lolos und Weiße (Farangs).
Die Bevölkerung Thailands von 1960 bis heute
|
Jahr |
Bevölkerung in Mio. |
Geburten/Todesfälle pro 1000 Einw. |
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1960 |
23,3 |
34,2 / 9,7 |
|
1964 |
29,7 |
34,8 / 7,9 |
|
1965 |
30,5 |
34,8 / 9,7 |
|
1966 |
31,5 |
34,8 / 9,7 |
|
1971 |
35,3 |
|
|
1974 |
41,0 |
|
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1978 |
45,1 |
|
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1982 |
48,5 |
30,0 / 7,9 |
|
1987 |
52,6 |
26,0 / 7,9 |
|
1988 |
53,6 |
26,0 / 7,9 |
|
2000 |
60,8 |
17,2 / 7,3 |
|
2005 |
65,4 |
15,7 / 7,02 |
Bevölkerungswachstum: 0,95 % (Schätzung 2003)
Bevölkerung 2025: 73,26 Millionen (Prognose 2003)
Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren,
Frauen 73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre.
Die Kindersterblichkeit beträgt 22 Todesfälle pro 1000
Lebendgeburten.
Religion
Wat im Osten Bangkoks
Der Buddhismus ist in Form des Theravâda Thailands quasi
Staatsreligion (deren offizielle Einführung derzeit angestrebt
wird). Mehr als 94 % der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere
Religionen genießen staatlichen Schutz: 4 % Moslems (überwiegend
Malaien im Süden), 0,6 % Christen und ca. 65.000 Hindus (meist
Inder). Nur 0,4 % bezeichnen sich als religionslos.
Es gibt etwa 18.000 Wats (buddhistische Tempelanlagen), die vor
allem in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen,
sondern auch des sozialen Lebens sind. Die Zahl der Mönche beträgt
rund 160.000. Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber
nur wenige Frauen, einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster
ein, um sich in der Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs-
bzw. Nonnengemeinschaft (siehe auch Sangha) zu unterziehen.
Etwa ein Drittel der männlichen Jungendlichen zwischen 12 und 18 /
20 Jahren lebt für ein bis sechs Jahre als Novizen im Tempel und
geht von dort aus in besondere Mönchsschulen mit Schwerpunkt
„Religionsunterricht“, aber auch mit anderen Fächern. Nach
Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und
kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine
Lehre zu machen oder einen Job zu suchen. Sofern ein Novize mit 20
Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder
Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass
ein Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert
wird, um die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten;
meistens dauert dieser Tempelaufenthalt nur drei, fünf oder sieben
Tage. Ist jemand in einer persönlichen Krise, vom Geschäftsleben
gestresst, hat seine Pflichten als Familienvater erfüllt oder ist
Witwer geworden, kann er bis zu dreimal Mönch auf Zeit sein, wobei
er das Kloster und die Dauer seiner Ordination frei wählen kann.
Dieser Rückzug hat häufig die Dauer einer Regenzeit (3 Monate) oder
eines Jahres. Ältere nehmen damit auch Abschied vom Berufsleben und
bleiben Mönche für den Rest ihres Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen
werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft hohen
Respekt.
Geschichte
Thailand, das bis 1939 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten
Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens,
der dem Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen
Nachbarn Malaysia, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem
Grund wurde der Name „Thailand“ angenommen, was übersetzt in die
deutsche Sprache „Land der Freien“ bedeutet.
Politik
Politisches System
Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine
konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König. Dieser
hat keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt nur
repräsentative Aufgaben wahr. Regierungschef ist der
Premierminister, der vom König ernannt wird, sobald er durch das
Repräsentantenhaus gewählt wurde. Die Legislative besteht aus einem
Zweikammernsystem mit einem Repräsentantenhaus (500 Mitglieder) und
einem Senat (200 Mitglieder). Wahlberechtigt sind alle Bürger
Thailands ab dem 18. Lebensjahr. Für das politische Leben gilt die
Verfassung vom 11. Oktober 1997. Das Oberste Gericht (Sandika
ศาลฎีกา) wird vom König ernannt.
Frauen mussten sich das Wahlrecht nicht erkämpfen, es wurde
zugleich für alle Bürger eingeführt. In der Vergangenheit übernahm
oft das Militär die Macht, während in den neunziger Jahren das Land
große Schritte in Richtung Demokratie und Bürgerrechte gemacht hat.
Das Parlament (Ratha Sapha รัฐสภา) besteht aus
zwei Kammern: das Repräsentantenhaus (Sapha Phu Thaen Ratsadon
สภาผู้แทนราษฎร) hat gegenwärtig (2004) 500 gewählte
Mitglieder. Davon werden 400 in Wahlkreisen gewählt, während 100
weitere Abgeordnete proportional zu der Stimmenzahl bestimmt werden,
die die Parteien für ihre Parteilisten erhalten haben. Die Wähler
haben also zwei Stimmen, die auf zwei verschiedenen Wahlzetteln
abgegeben werden. Eine Parteiliste muss mindestens 5 % der
abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, um Personen von ihrer Liste
ins Parlament schicken zu können. Der Senat (Wuthi Sapha
วุฒิสภา) besteht aus 200 gewählten Mitgliedern (seit den
ersten Senatswahlen im Jahr 2000, basierend auf der Verfassung von
1997; vorher wurden die Senatoren von der Regierung ernannt).
Allgemeine Wahlen finden alle vier Jahre statt. Es besteht
Wahlpflicht für alle Bürger ab 18 Jahren.
Aktuelle politische Situation
Die wichtigsten Parteien (Stand nach der Parlamentswahl am 6.
Februar 2005, in Klammern alte Sitzverteilung) sind
- Pak Thai Rak Thai (TRT, Thai lieben Thai), 376 Sitze
(248 Sitze)
- Pak Prachatipat (PP, Demokratische Partei), 97 Sitze
(128 Sitze)
- Pak Chart Thai (PCT, Nationalpartei), 25 Sitze (41
Sitze)
- Pak Khwamwang Mai (PKWM, New Aspiration Party), - (36
Sitze)
Am 2. April 2006 fanden nach monatelangen Protesten gegen die
Amtsführung des Premierministers Thaksin Shinawatra Neuwahlen statt.
Die Proteste richten sich insbesondere gegen den zunehmend
autoritären Regierungsstil, die Einschüchterung der Presse und die
persönliche Bereichung der Thaksin-Familie. In die Kritik geriet
insbesondere der Verkauf von Thaksins Familienunternehmen an einen
Singapurer Konzern. Obwohl die Partei Thaksins die Wahlen gewonnen
hat - die Oppositionsparteien boykottierten die Wahl - ist der
Regierungschef am 4. April 2006 nach einer Audienz bei König Rama
IX. zurückgetreten. Der Oberste Gerichtshof des Landes entschied am
8. Mai 2006, dass die Wahl vom 2. April ungültig sei. Neuwahlen sind
nun für den September 2006 vorgesehen.
König Rama IX. ist der dienstälteste Monarch der Welt, die
allgemein anerkannte moralische Instanz des Landes, das Gewissen der
Nation und Identifikationsfigur des Staates. Sein hohes Ansehen in
der Bevölkerung, die ihn als Vater der Nation betrachtet, ist
überall sichtbar und wird von Arm und Reich genauso wie von
Buddhisten und Moslems geteilt. Sein Bild (meist zusammen mit dem
der Königin Sirikit) hängt in fast jedem Haus. Die Anerkennung geht
so weit, dass sich selbst im benachbarten Laos Porträts von König
Bhumipol finden.
Außenpolitik
Thailand ist Mitglied in zahlreichen internationalen
Organisationen, unter anderem in der UNO und in der ASEAN.
Verwaltung
Provinzen
Die heutige Verwaltungsgliederung in Provinzen, Kreise (oder die
kleineren King Amphoe, Kommunen und Dörfer erfolgte unter König Rama
V. Chulalongkorn 1897. Allerdings wurden zahlreiche Provinzen später
neu geschaffen oder verändert.
Die 76 Provinzen sind zu 5 Regionen zusammengefasst: Norden,
Nordosten (Isaan), Zentralregion, Osten und Süden. Die Zuordnung der
Provinzen zu den Regionen ist nicht einheitlich, so kann eine
Provinz manchmal der einen, manchmal einer benachbarten Region
zugeordnet sein.
Die Provinzen sind in Amphoe und King Amphoe, diese wiederum in
Tambon und dann in Mubaan unterteilt. Der Name einer Provinz
entspricht dem Namen ihrer Hauptstadt. Die Amphoe von Bangkok heißen
offiziell Khet, werden aber manchmal fälschlicherweise auch Amphoe
genannt.
Im Zuge der Errichtung des neuen Großflughafens Bangkok ist auch
die Schaffung einer neuen Provinz im Gespräch: sie soll aus den Khet
Lat Krabang und Prawet sowie aus den zu Samut Prakan gehörenden
Amphoe Bang Phli und Bang Sao Thong bestehen. Als Name ist Nakhon
Suvarnabhumi vorgesehen. Die Provinz soll bis 2007 gebildet werden
und wird wohl eine Sonderverwaltungszone sein.
Provinzen Thailands
Provinzhauptstädte
Norden
- Chiang Mai (เชียงใหม่)
- Chiang Rai (เชียงราย)
- Kamphaeng Phet (กำแพงเพชร)
- Lampang (ลำปาง)
- Lamphun (ลำพูน)
- Mae Hong Son (แม่ฮ่องสอน)
- Nakhon Sawan (นครสวรรค์)
- Nan (น่าน)
- Phayao (พะเยา)
- Phetchabun (เพชรบูรณ์)
- Phichit (พิจิตร)
- Phitsanulok (พิษณุโลก)
- Phrae (แพร่)
- Sukhothai (สุโขทัย)
- Tak (ตาก)
- Uthai Thani (อุทัยธานี)
- Uttaradit (อุตรดิตถ์)
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Nordost (Isaan)
- Amnat Charoen (อำนาจเจริญ)
- Buriram (บุรีรัมย์)
- Chaiyaphum (ชัยภูมิ)
- Kalasin (กาฬสินธุ์)
- Khon Kaen (ขอนแก่น)
- Loei (เลย)
- Maha Sarakham (มหาสารคาม)
- Mukdahan (มุกดาหาร)
- Nakhon Phanom (นครพนม)
- Nakhon Ratchasima (นครราชสีมา)
- Nongbua Lamphu (หนองบัวลำภู)
- Nong Khai (หนองคาย)
- Roi Et (ร้อยเอ็ด)
- Sakon Nakhon (สกลนคร)
- Sisaket (ศรีสะเกษ)
- Surin (สุรินทร์)
- Ubon Ratchathani (อุบลราชธานี)
- Udon Thani (อุดรธานี)
- Yasothon (ยโสธร)
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Mitte
- Ang Thong (อ่างทอง)
- Ayutthaya (พระนครศรีอยุธยา)
- Bangkok (กรุงเทพฯ)
- Chainat (ชัยนาท)
- Kanchanaburi (กาญจนบุรี)
- Lopburi (ลพบุรี)
- Nakhon Nayok (นครนายก)
- Nakhon Pathom (นครปฐม)
- Nonthaburi (นนทบุรี)
- Pathumthani (ปทุมธานี)
- Phetchaburi (เพชรบุรี)
- Prachuap Khiri Khan (ประจวบคีรีขันธ์)
- Ratchaburi (ราชบุรี)
- Samut Prakan (สมุทรปราการ)
- Samut Sakhon (สมุทรสาคร)
- Samut Songkhram (สมุทรสงคราม)
- Saraburi (สระบุรี)
- Sing Buri (สิงห์บุรี)
- Suphanburi (สุพรรณบุรี)
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Osten
- Chachoengsao (ฉะเชิงเทรา)
- Chanthaburi (จันทบุรี)
- Chonburi (ชลบุรี)
- Prachinburi (ปราจีนบุรี)
- Rayong (ระยอง)
- Sakaeo (สระแก้ว)
- Trat (ตราด)
Süden
- Chumphon (ชุมพร)
- Krabi (กระบี่)
- Nakhon Si Thammarat (นครศรีธรรมราช)
- Narathiwat (นราธิวาส)
- Pattani (ปัตตานี)
- Phang Nga (พังงา)
- Phattalung (พัทลุง)
- Phuket (ภูเก็ต)
- Ranong (ระนอง)
- Satun (สตูล)
- Songkhla (สงขลา)
- Surat Thani (สุราษฎร์ธานี)
- Trang (ตรัง)
- Yala (ยะลา)
|
Provinzen in der Nord-Region
Sukhothai historical park (Provinz Sukhothai)
Chiang Rai, Mae Hong Son, Chiang Mai, Phayao, Nan, Lampang,
Lamphun, Phrae, Tak, Sukhothai, Uttaradit, Phitsanulok, Kamphaeng
Phet, Phichit, Phetchabun, Uthai Thani, Nakhon Sawan
Provinzen in der Nordost-Region
Der Nordosten wird auch Issaan genannt.
Loei, Nongbua Lamphu, Udon Thani, Nong Khai, Sakon Nakhon, Nakhon
Phanom, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Chaiyaphum, Maha Sarakham, Roi
Et, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si
Saket, Ubon Ratchathani
Provinzen in der Zentral-Region
Bangkok
Kanchanaburi, Suphanburi, Chainat, Sing Buri, Lopburi, Ang Thong,
Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Pathum Thani, Nakhon Nayok,
Prachinburi, Sa Kaeo, Chachoengsao, Ratchaburi, Nakhon Pathom,
Nonthaburi, Bangkok, Samut Songkhram, Samut Sakhon, Samut Prakan,
Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan
Provinzen in der Ost-Region
Chonburi, Rayong, Chanthaburi, Trat
Provinzen in der Süd-Region
Koh Samui (Provinz Surat Thani)
Chumphon, Ranong, Surat Thani, Phangnga, Phuket, Krabi, Nakhon Si
Thammarat, Trang, Phatthalung, Satun, Songkhla, Pattani, Yala,
Narathiwat
Wirtschaft
Reiswirtschaft in Thailand
|
Die Metropole Bangkok ist das wirtschaftliche Zentrum des
Landes
|
Wirtschaftsgeschichte
Jahrhundertelang war die Wirtschaft Thailands agrarisch
strukturiert und basierte im Wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl
der Reisexport einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand
auch heute noch mit den Vereinigten Staaten einer der größten
Reisexporteure der Erde.
Schon früh entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen
Lage ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch
Japan. Es entstanden erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken im
Norden des Landes bereits im 14. Jahrhundert. Erst 2004 wurden die
Zollbarrieren mit der Volksrepublik China gelockert, um den
bilateralen Handel zu stärken.
Allgemeines
Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert
und durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine
Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung
der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der
benachteiligten Regionen Thailands prägten die Wirtschaftspolitik
des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin. Die „zweigleisige“
(„dual-track-“) Wirtschaft soll den Strukturwandel von der
Landwirtschaft hin zu dienstleistungs- und technologieorientierten
Bereichen der Wirtschaft aktiv unterstützen.
Wirtschaftskrise 1997
Zwischen 1985 und 1995 hatte Thailand die höchste Wachstumsrate
der Weltwirtschaft, fast 9 % pro Jahr. Dies erhöhte den spekulativen
Druck auf die lokale Währung, den Baht. 1997 trieben Spekulanten die
Währung in eine Krise, der nach und nach mehrere asiatische Staaten
(„Tigerstaaten“) zum Opfer fielen und zu einer dramatischen aber
kurzfristigen Schrumpfung des Wachstums führte.
Hier zeigten sich strukturelle Schwächen der thailändischen
Wirtschaft.
Kenndaten
Seit 1999 hat sich die Wirtschaft wieder erholt und legt stetig
zwischen 4,2 % und 6,1 % (2004) zu. 2005 lag das BIP Wachstum bei
4,5 % (Vorjahr: 6,2%). Dabei haben hauptsächlich der stark
gestiegene Ölpreis, aber auch die Auswirkungen des Tsunami auf den
Tourismus sowie eine Dürre, zu einer Verlangsamung des Aufschwungs
geführt.
Die Inflationsrate des thailändischen Baht lag 2003 bei 1,8 %.
Das Bruttoinlandsprodukt Thailands Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag
2002 in Summe bei 107,2 Milliarden Euro, pro Kopf der Bevölkerung
bei 1.700 Euro und setzt sich wie im Folgenden dargestellt zusammen:
- 46,7 % Dienstleistungen
- 44,3 % Industrie
- 9 % Landwirtschaft und Fischfang
Trotz des geringen Anteils am BIP ist der Agrarsektor in Thailand
als Arbeitgeber und sozialpolitisch sehr wichtig. Die Anzahl der
Arbeitskräfte lag 2001 bei 37,2 Millionen, die in den folgenden
Sektoren beschäftigt waren:
- 49 % Landwirtschaft und Fischfang
- 14 % Industrie
- 37 % Dienstleistung
Die Arbeitslosenrate liegt bei 1,5 %.
Staatsausgaben
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 6%
- das Bildungswesen bei 17%
- das Militär bei 7%
Die Staatsausgaben Thailands beliefen sich 2000 auf 18,375
Milliarden Euro, die Einnahmen lagen bei 16,3 Milliarden Euro.
Internationale Beziehungen
Weiterhin ist Thailand Mitglied im ASEAN, der regionalen
Freihandelszonen AFTA und APEC.
Kultur
Phra Pathom Chedi (Nakhon Pathom)
Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertelange Tradition,
die sich jedoch durchaus neuen Anforderungen und Gegebenheiten
anpassen kann. Sie ist geprägt vom Buddhismus, der als quasi
Staatsreligion als verbindendes Element fast aller Thais dient. Um
die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den synkretistischen
Charakter thailändischer Religiosität zu beachten, insbesondere die
große Bedeutung des Animismus.
Die Achtung vor dem Älteren, aber auch der Respekt vor dem
Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie
äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der
Thais untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen
aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder
die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der
Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei
die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird
der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein
Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai
erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält.
Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln.
Der „höher Gestellte“ kann z. B. aus sozial besserer Familie kommen,
eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der Ältere.
Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder
Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai
wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass
die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer
sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des
Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls
mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese
neuere Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen
Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert.
Wenn ein Tourist als Kunde ein Geschäft oder als Gast ein Restaurant
betritt und das womöglich jüngere Personal als erster mit einem
beflissenen „Wai“ bis an die Stirn begrüßt, um zu zeigen wie gut er
sich einpasst, ist dies ziemlich peinlich, macht er doch gleich 3
Fehler auf einmal.
In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der
laotischstämmigen Bevölkerung u. a. in der typischen Mor-Lam-Musik
und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lanna-Kultur und
unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch einen
anderen Menschenschlag, eigene Sitten, besondere Speisen und
unterschiedliche Sprache
Bildung
Thailand rangiert seit 5 Jahren auf einem hinteren Platz des
asiatischen Bildungsrankings. Formales, wie kostspielige
Schuluniformen für verschiedene Wochentage in der Grundschule, lenkt
von strukturellen und inhaltlichen Mängeln ab. Die thailändische
Regierung plant deshalb, das Schulsystem komplett zu reformieren.
Thailand (ebenso wie Siam als Vorgänger) war nie Kolonie, hatte
also nie direkten Kontakt mit zeitgenössisch modernen
Bildungssystemen des Westens. Dies macht sich heute negativ
bemerkbar, insbesondere was die Sprachausbildung anbetrifft. Während
in Staaten wie Malaysia und Singapur die englische Sprache fast eine
Selbstverständlichkeit ist, ist dies in Thailand keineswegs der
Fall.
Dazu kommt, daß das thailändische Schriftsystem nur von wenigen
Ausländern beherrscht wird, was zu einer gewissen Isolierung führt.
Bildungsmaterialien in Thai müssen im wesentlichen von Einheimischen
geschaffen oder lokalisiert werden.
Schulsystem
In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht für 9 Jahre. Die von
der Unesco ermittelte Analphabetenrate liegt bei nur ca. 3 %
und damit auf dem Niveau der Europäischen Union.
Der Besuch der sechsjährigen Grundschule ist verbindlich und im
Prinzip kostenfrei, in den letzten Jahren haben die Schüler jedoch
immer mehr die Kosten für Unterrichtsmaterialien und Uniformen für
die unterschiedlichen Wochentage selber zu zahlen. Die
Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen
Standard. Eigenverantwortliches Lernen wird nur wenig gefördert.
Demgegenüber steht - gerade auf dem Land - ein stark ausgeprägtes
Autoritätsdenken. Die Prügelstrafe wurde zwar vor wenigen Jahren
abgeschafft, autoritäre Lehrmethoden sind aber immer noch üblich.
Wohl einzigartig in der Welt ist, dass das Pfadfindertum
(Scouting) Teil des Curriculums ist. Alle Schüler einer Schule
kommen an einem festgelegten Tag jeder Woche in ihren
Pfadfinderuniformen in die Schule.
Weiterführende Schulen
Nach Abschluss der Grundschule haben die Schüler die Möglichkeit,
eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung zu beginnen,
die im wesentlichen auch schulisch durchgeführt wird. Dabei fallen
Kosten für Lehrmittel und oft mehr oder weniger lange Anfahrtswege
in die nächste größere Stadt an, insbesondere bei Kindern vom Land.
Bei der hohen Zahl privater Institute und Fachhochschulen sind zudem
Kursgebühren zu entrichten. Besonders Begabte aus armen Familien,
die an staatlichen Universitäten studieren, können sich um ein
Stipendium oder ein langfristiges, zinsloses Darlehen bewerben.
Feiertage
Viele thailändische und buddhistische Feiertage richten sich nach
dem Mondkalender und fallen somit von Jahr zu Jahr auf ein jeweils
anderes Datum. Die Banken sind an diesen Tagen immer geschlossen.
Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der erste
Wochentag danach arbeitsfrei.
- 1. Januar - Neujahr (ein offizieller Feiertag)
- Neumondtag im Januar/Februar - Chinesisches Neujahrsfest
(nicht offizieller Feiertag)
- Vollmondtag im Februar/März - Makha Puja (Gedenken an
Buddha-Predigt)
- 6. April - Chakri-Tag (Gedenktag an den Inthronisationstag
König Rama I., offizieller Feiertag)
- 13. April bis 15. April - Thai-Neujahrsfest (Songkran,
Wasserfest, offizielle Feiertage)
- 1. Mai - Tag der Arbeit (offizieller Feiertag)
- 5. Mai - Krönungstag König Rama IX. (offizieller Feiertag)
- Vollmondtag im Mai/Juni - Visakha Puja (Gedenken an die
Geburt, die Erleuchtung und den Tod Buddhas, buddhistischer
Feiertag)
- Vollmondtag im Juli - Asalha Puja (Gedenken an die erste
Predigt Buddhas) und am Folgetag Khao Pansa (Beginn der
Regenzeitklausur der Mönche, beides buddhistische Feiertage)
- 12. August - Geburtstag von Königin Sirikit Muttertag
(offizieller Feiertag)
- Neumondtag im Oktober Kathin-Zeremonie (buddhistischer
Feiertag)
- 23. Oktober - Chulalongkorn-Tag (Todestag König Rama V.,
offizieller Feiertag)
- Vollmondtag im Oktober Ok Phansa Tag (Das Ende der Fastenzeit,
buddhistischer Feiertag)
- Vollmondtag im November - Loi Krathong (Lichterfest, kein
gesetzlicher Feiertag)
- 5. Dezember - Geburtstag von König Rama IX. Bhumibol Adulyadej
(1927), seit 1946 König von Thailand (Nationalfeiertag und als
Vatertag offizieller Feiertag im gesamten Land)
- 10. Dezember - Verfassungstag (offizieller Feiertag)
- 31. Dezember - Silvester (offizieller Feiertag)
Weblinks